«Den» Tierversuch gibt es nicht. Zu vielfältig sind die Fragestellungen, die Ziele, die Methoden jedes Experiments. Und zu unterschiedlich sind die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche tagtäglich mit Labortieren in Kontakt stehen. Dies zeigten auch die Erfahrungsberichte vier junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, welche am 21. April über ihre Erfahrungen, Überzeugungen und Zweifel redeten. Das Publikum erhielt für einmal einen persönlichen Einblick in den Arbeitsalltag der jungen Forschenden und hatte selber die Möglichkeit bei den Gesprächsteilnehmern nachzuhaken.

Automatisierung und die Zukunft der Arbeit

Bis zum heutigen Tag hat der technologische Fortschritt mehr Arbeitsplätze geschaffen als zerstört. Ob die Bilanz aber auch in Zukunft positiv sein wird, ist unklar. Computer besiegen Menschen mittlerweile nicht nur beim Schachspiel oder bei der populären Quizshow Jeopardy! – sie stellen auch genauere Krebsdiagnosen und steuern Autos zuverlässiger, als wir es tun. Das Erstaunliche: All diese Entwicklungen fanden in sehr kurzer Zeit statt – und bis jetzt ist nicht ersichtlich, warum die Erfolge der Computertechnologie bald abreissen sollten. Es stellt sich die Frage, ob wir als Arbeitnehmer schnell genug auf diesen Trend reagieren können. Was geschieht mit dem traditionellen «Arbeiter», wenn die Automatisierung und Digitalisierung der Arbeitswelt weiter voranschreitet?

«Die Gegner des neuen Gesetzes über die Fortpflanzungsmedizin sehen darin Parallelen zur Eugenik der Vergangenheit. Dieser Vergleich ist falsch, auch wenn die Präimplantationsdiagnostik durchaus eugenischen Zielen dienen kann, findet Servan Grüninger.»

Mit der Freiheit zündeln

Technischer Fortschritt bedeutet, dass Menschen vorhandene Arbeit mit weniger Ressourcen erledigen können und mehr für Anderes übrig bleibt. Gibt es in einer hochtechnisierten Gesellschaft dann noch Arbeit für alle? Die Initiative «Bedingungslosen Grundeinkommen (BGE)» sagt: Arbeit ja, aber nicht auf dem Arbeitsmarkt. Wir sind dieser Behauptung auf den Grund gegangen.

«Auch bei dieser Abstimmung zu Präimplantationsdiagnostik kommt keine richtige Debatte über die Zukunft der Fortpflanzungsmedizin in Gang. Das ist schade. Denn es gibt genügend wichtige Fragen, über die wir diskutieren müssen», schreibt Servan Grüninger.

Präimplantationsdiagnostik Podiumsdiskussion Basel


In welcher Form soll die Präimplantationsdiagnostik in der Schweiz erlaubt werden? Wir haben die jüngste Revision des Fortpflanzungsmedizingesetz mit dem Fortpflanzungsmediziner Prof. Dr. Christian De Geyter, der CVP-Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter, dem Ethiker Prof. Dr. Markus Zimmermann und der EVP-Politikerin Brigitte Gysin diskutiert.

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