Forderung und Überforderung der Wissenschaft

Jonas Wittwer berichtet, wie er als Doktorand am Philosophischen Institut der Universität Bern die letzten turbulenten Wochen erlebt hat und was das Thema SARS‑CoV‑2 aus wissenschaftsphilosophischer Sicht so interessant macht.

11. Mai 2020 · Jonas Wittwer

Ein Erlebnisbericht aus der Carte Blanche Rubrik der Universität Bern:

«Das Thema SARS‑CoV‑2 ist aus wissenschaftsphilosophischer Sicht hochinteressant und löste in mir deutlicher als zuvor den Wunsch aus, aktiv zu werden, da sich an Covid-19 viele meiner Überlegungen besser denn je vermitteln liessen. Die Rolle von Expert*innen im aktuellen Diskurs ist zwar eine andere als die beim Klimawandel. Trotzdem sind die Parallelen da und zudem sind viele Leute unmittelbar betroffen. Vielleicht können wir also jetzt grundlegende Gedanken zur Wissenschaft besser verständlich machen als zuvor. So scheint mir jetzt auch der optimale Zeitpunkt, um zu zeigen, welche immense Bedeutung in der interdisziplinären Arbeit steckt. Dass nicht nur Wissenschaftler*innen der Hard-Sciences hier einen Beitrag leisten können oder vielmehr sollten, sondern auch wir Geisteswissenschaftler*innen und besonders die Wissenschaftsphilosophie und die soziale Erkenntnistheorie. Doch wie können wir dieses Ziel erreichen?»

Der ganze Artikel ist hier zu finden.

 

Autor*Innen

Jonas Wittwer ist im Vorstand von reatch und PhD-Student am Philosophischen Institut der Universität in Bern. Sein Forschungsschwerpunkt ist die soziale Erkenntnistheorie und er plant eine Dissertation zum Verhältnis von Expert*innen und Lai*innen.

Disclaimer

Der vorliegende Blogeintrag gibt die persönliche Meinung der Autoren wieder und entspricht nicht zwingend derjenigen von reatch oder seiner Mitglieder.