reatch – für Austausch auf Augenhöhe

Der Blick auf globale Entwicklungen im Allgemeinen und in die USA im Speziellen zeigt uns, was wir davon haben, wenn Wissenschaft und Politik gegeneinander statt miteinander arbeiten: im besten Falle nichts – sonst Trump. Als Allheilmittel propagiert man «mehr Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft» und verwechselt «Dialog» dann doch mit Wissenschaftskommunikation. Eine gesunde Demokratie braucht den Austausch zwischen den Wissenschaften und anderen Teilen der Gesellschaft auf Augenhöhe – und das ist reatch.

 

Wissenschaft hat uns wiederholt dabei geholfen, gesellschaftliche Herausforderungen und Missstände anzugehen. Der gegenwärtige Missbrauch wissenschaftlicher Redlichkeit erschüttert aber langfristig das Vertrauen in die wissenschaftliche Forschung und hat in Fällen wie der Leugnung des Klimawandels ernsthafte Konsequenzen für Mensch, Tier und Umwelt. Als Lösung fordert man schliesslich «mehr Dialog zwischen Wissenschaft und Gesellschaft» - und verwechselt «Dialog» dann doch mit Wissenschaftskommunikation. Vergessen geht dabei, dass gesellschaftliche Debatten nicht nur eine Frage der Fakten, sondern auch der Werte sind. Deshalb fördern wir eine wissenschaftsfreundliche Kultur, in der wissenschaftliche Praktiken mit gesamtgesellschaftlichen Zielen in Einklang stehen.

 

Was Freiwillige motiviert...

 

«reatch beginnt dort zu wirken, wo andere Think Tanks zu denken aufhören. Ich bin überzeugt, dass reatch damit bestehende Lücken zwischen der öffentlichen und der akademischen Debatte überbrücken kann und trage gerne dazu bei, dass dieser wichtige Beitrag auch in Zukunft geleistet wird.»

Matthias Roesti, Graduate Student in Economics an der Universität Oxford

«reatch engagiert sich nicht nur für die Kommunikation zwischen Akademie und Gesellschaft, sondern setzt sich auch immer wieder mit der grundlegenden Frage auseinander, wohin diese überhaupt gehen sollen.»

Philippe Valmaggia, Medizinstudent Universität Basel

«reatch vermittelt zwischen der Gesellschaft und der Wissenschaft und schliesst somit eine wichtige Lücke im heutigen System. Die Wissenschaft dient u.a. dem Fortschritt der Gesellschaft und es ist deshalb wichtig dass die Erkenntnisse der Wissenschaft gut vermittelt werden. Entscheidend ist aber ebenso, dass sich die Wissenschaften in gesellschaftlichen Debatten einbringen und dabei mit Fakten und Erläuterungen zu einer guten Diskussionskultur beitragen.»

Nicolas Zahn, Business Consultant Credit Suisse & Co-Präsident Operation Libero

«Der Wissenschaft, die auf verschiedenen Perspektiven fusst, gleichend, versteht es reatch abbildhaft nicht nur den akademistischen Elfenbeinturm zu belauern, belagern und betören, sondern auch Menschen aus den anderen Teilen der Bevölkerung anzusprechen. Die wikipediaeske Veranstaltungsmentalität katalysiert den Austausch zwischen Adressatinnen und Veranstalterinnen besser als die meisten anderen Think Tanks ähnlichen Alters. Nach dem Beitritt kann ich sogleich an Sitzungen teilnehmen und mithelfen, neue Events oder gar Formate zu etablieren. Alle können mitmachen, so kitschig wie’s auch tönt. Dieser Aspekt ist wohl einer der grössten Stärken von reatch, wenn nicht die grösste überhaupt. Sie ermöglicht es, Leute von sehr unterschiedlichen Bereichen an Bord zu holen.»

Stefan Gugler, Student der interdisziplinären Naturwissenschaften an der ETH Zürich

 

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Was ist reatch: reatch ist die unabhängige Ideenschmiede für Nachwuchsforscher*innen. Wir zählen 200 Freiwillige mit Regio-Gruppen in den Städten Zürich, Bern und Basel.

Was bietet reatch: Sie finden hier kritische Standpunkte und transdisziplinäre Lösungen. Nachwuchsforscher*innen fördern wir in verantwortungsvoller Öffentlichkeitsarbeit.