Pizza, Philosophy and Science: Wissenschaftliche Verantwortung

Inwieweit sind die Wissenschaftler*innen für die negativen Konsequenzen der Forschung verantwortlich? Was bedeutet wissenschaftliche Verantwortung überhaupt und mit welchen Herausforderungen ist sie verbunden? Am 18. November besprechen wir diese und andere Fragen mit Sebastian Wäscher im virtuellen Wohnzimmer. Nimm Platz!

Die wissenschaftliche Forschung mit ihrer Anwendung kann positive sowie negative Folgen mit sich bringen. Dies wirft gleich die folgende Frage auf: wer sollte für die unabsichtlichen Folgen der Wissenschaft verantwortlich sein? Bezüglich der Rolle der Wissenschaftler*innen bieten sich mindestens zwei Antworten an. Erstens kann man behaupten, dass die Wissenschaftler*innen keine Verantwortung für die unabsichtlichen Folgen ihrer Forschung tragen, weil das Ziel der empirischen Forschung Wissensgewinnung ist. Zudem lässt sich schliessen, dass die Werturteile nicht unter die Expertise der Wissenschaftler*innen fallen. Die zweite Antwort würde den Wissenschaftler*innen die Verantwortung zuschreiben, weil die Wissenschaft nicht isoliert, sondern in einem sozialen und daher auch von der Ethik geprägten Raum betrieben wird. Man könnte behaupten, dass sich die Wissenschaftler*innen der ethischen Herausforderungen nicht distanzieren dürfen. Das Thema lässt sich weiter nuancieren, z.B. anhand der folgenden Fragen. Wem gegenüber soll man verantwortlich sein und wie kann solche Verantwortung sinnvoll konzipiert werden?

Sollen die Wissenschaftler*Innen entscheiden, wie ihre Forschungsergebnisse angewendet werden oder sollen sie sich sogar mit Werturteilen auseinandersetzen, um den Inhalt ihrer Forschung zu definieren?

Unser Gast Sebastian Wäscher wirft Licht auf diese Problematik und diskutiert mit uns die vorgestellten Fragen rund um die wissenschaftliche Verantwortung. Durch den Abend führt uns Jana Sedlakova, PhD Studentin in der biomedizinischen Ethik an der Universität Zürich.

Besondere Vorkenntnisse werden von den Teilnehmer*innen nicht erwartet.


Sprache: Deutsch

Kosten: Die Online-PPS sind gratis. Über Spenden freuen wir uns jedoch sehr.

 

Anmeldung: Bitte via untenstehendem Formular bis spätestens 16. November direkt anmelden. Wir beschränken die Veranstaltung auf 30 Personen.

Unser Kooperationspartner:

 

philosophie.ch