Wissenschaft verpflichtet: reatch Bern

Wir wollen, dass Wissenschaftler*innen aktiv an der Gestaltung gesellschaftlicher Ziele mitwirken. Das Ziel: Eine wissenschaftsfreundliche Kultur schaffen, die das Potential der Wissenschaften ausschöpft, ohne unverantwortliche Risiken einzugehen. An diesem Abend hat reatch Neulingen drei unserer Projekte vorgestellt und aufgezeigt wie man sich engagieren kann.

Wir wollen, dass Wissenschaftler*innen aktiv an der Gestaltung gesellschaftlicher Ziele mitwirken. Das Ziel: Eine wissenschaftsfreundliche Kultur schaffen, die das Potential der Wissenschaften ausschöpft, ohne unverantwortliche Risiken einzugehen.

Die drei vorgestellten Projekte sind:

  • Grüne Gentechnik – Weniger Ideologie, Mehr Fakten

Seit 2005 ist der Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in der Schweiz verboten. Ein striktes Moratorium mag vor mehr als einem Jahrzehnt sinnvoll gewesen sein, doch heute scheint es etwas aus der Zeit gefallen.
Deshalb arbeiten wir an mehrheitsfähigen Vorschlägen für die Zeit nach dem Moratorium – jenseits von absoluten Verboten und unkontrollierten Liberalisierungen. Vorschläge also, welche die bestehenden Gräben überwinden, statt sie zu vertiefen. Denn wir finden, dass die politische Diskussion über die grüne Gentechnik faktenbasiert und lösungsorientiert verlaufen sollte.
Siehst auch Du das so? Dann arbeite mit an unserem Debattenpapier, schreibe interessante Blogs oder besuch uns einfach mal an einer Sitzung: wir freuen uns auf wache Geiste und frische Ideen!

  • Städte der Zukunft – Lebensräume zwischen Tradition und Innovation

Städte sehen sich nicht nur ökologisch und technisch herausgefordert, sondern zunehmend auch sozial und kulturell. Wie werden Begegnungsräume und Arbeitsformen der Zukunft aussehen? Wie kann eine Stadt wie Bern Narrativen des „Wachstums“ und der „Innovation“ folgen ohne dabei ihre Tradition und Kultur aufzugeben? Das Projekt spürt solchen und ähnlichen Fragen nach. Im Fokus liegen dabei nicht nur sogenannte „Mega-Cities“, sondern gerade die Zukunft von Schweizer Städten soll ausgehend von verschiedenen Perspektiven erkundet und erprobt werden.

  • Tierversuche – Ein Dilemma, das bleibt

Die Debatte um Tierversuche muss wegkommen von übertriebener Empörung, eindimensionalen Sichtweisen und gegenseitigen Schuldzuweisungen. Weder eine strikte Ablehnung noch eine pauschale Befürwortung von Tierversuchen ist zufriedenstrellend. Anstatt zu Fragen «Dürfen wir das?», sollten wir vermehrt darüber diskutieren, unter welchen Umständen wir das dürfen.
Wir wollen Vorschläge erarbeiten, um die methodischen und ethischen Richtlinien für Tierversuche in der Schweiz zu verbessern sowie die Transparenz und den Dialog gegenüber der Öffentlichkeit zu fördern.

Mitwirkende 

Gesamtleitung
Sandro Christensen

Moderation

Sandro Christensen

Projektleiter

Sandro Christensen

Stefan Emmenegger

Servan Grüninger